Restschuldbefreiung

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In Insolvenzverfahren, die ab dem 01.07.2014 beantragt wurden, gibt es schon nach 5 Jahren Restschuldbefreiung , wenn vom Schuldner die Verfahrenskosten gezahlt, nach 3 Jahren, wenn auch mindestens 35% der Schulden an die Gläubiger beglichen werden. Keine Restschuldbefreiung gibt es mehr für bspw. Schulden aus verurteilter Steuerhinterziehung oder vorsätzlich pflichtwidrigem Unterhaltsrückstand.

Sofern Sie als natürliche Person (Mensch) Restschuldbefreiung anstreben, sollten Sie zuerst prüfen, ob Sie unter Einsatz Ihres pfändbaren Einkommens und Vermögens die Schulden nicht doch aus eigener Kraft innerhalb angemessener Zeit tilgen oder zumindest auf ein erträgliches Maß zurückführen können. Nur wenn Ihnen das nicht möglich ist, kann eine Insolvenz mit Restschuldbefreiung sinnvoll sein. Es kommt dann darauf an, ob für Sie die Regelinsolvenz oder die Verbraucherinsolvenz die richtige Verfahrensart ist.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Kästchen des für Sie zutreffenden Verfahrens der Verbraucher- oder Regelinsolvenz: